Fragen und Antworten

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Wie wurde Rennie zum erfolgreichsten Mittel gegen Magenbrennen?

Rennie – eine Erfolgsgeschichte.

Es kam, dass Harry Marland im Jahre 1935 einen Mann namens John Rennie vom englischen Leeds traf und ihm den "Digestif" Rennies abkaufte. Mr. Rennie, der Mann aus Yorkshire, brachte die Tablette in den späten 20er Jahren auf den Markt. Seltsamerweise beschloss er, die Tabletten einzig und allein in Frankreich zu verkaufen – und hatte Erfolg damit!

Harry Marland zahlte 5000 Pfund für die Rechte – und war schon damals vom grossen Bedürfnis überzeugt. Nach getanem Geschäft verabschiedete er sich von John Rennie auf dem Bahnhof in Leeds mit den prophetischen Worten: "Sie werden sehen, eines Tages wird ihr Name in jeder Hausapotheke vertreten sein!" Und genau das geschah: Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wurden Rennies auf dem britischen Markt eingeführt.

1992 wurde Rennie von Nicolas von der Schweizer Firma F. Hoffmann-La Roche AG gekauft, die damit ihr weltweites Geschäft mit rezeptfreien Produkten ausweiten konnte. Seither wurde Rennie in verschiedenen Ländern rund um den Globus mit grossem Erfolg durch Roche lanciert.

In Westeuropa ist Rennie heute die Nummer eins unter den Antazida und zählt zu den fünf führenden Marken für rezeptfreie Produkte. Weltweit gehört Rennie zu den fünf Besten auf dem Antazida-Markt.

Harry Marland behielt Recht: Rennie ist heute aus keiner Hausapotheke mehr wegzudenken!

Wo ist Rennie erhältlich?

Rennie Produkte sind in Apotheken und Drogerien ohne ärztliches Rezept erhältlich.

Wie kann ich Magenbrennen vermeiden?

Einige Tipps:

  • Achten Sie auf Ihr Körpergewicht und vermeiden Sie einengende Kleidung (Hosen, Gürtel).
  • Essen Sie tagsüber öfter, aber weniger und spät abends am besten gar nichts mehr.
  • Essen sie fett- und salzarm. Meiden Sie scharfe Gewürze.
  • Schränken Sie den Konsum von Süssigkeiten, Kaffee, Alkohol und Nicotin ein.
  • Sitzen Sie zum Essen aufrecht hin und meiden Sie Hektik. Lassen Sie sich Zeit und kauen Sie jeden Bissen ausgiebig.
  • Legen Sie sich unmittelbar nach dem Essen nicht hin und gehen Sie am Abend nicht gleich nach dem Essen Schlafen.
  • Bei nächtlichen Problemen mit Magensäure das Kopfende des Bettes etwas anheben.

Magenbrennen in der Schwangerschaft?

Ein brennendes, saures Aufstossen hinter dem Brustbein ist eine der unangenehmen Begleiterscheinungen der Schwangerschaft. Es rührt von der Umstellung im Hormonhaushalt der werdenden Mutter her, hat aber auch «mechanische» Ursachen: Der untere Schliessmuskel der Speiseröhre schliesst nicht mehr richtig, und so kann der saure Magensaft in die Speiseröhre zurückfliessen und dieses Säuregefühl hervorrufen.

Magenbrennen kann bereits in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten auftreten und sich im letzten Schwangerschaftsdrittel verstärken (in dieser Zeit dehnt sich die Gebärmutter immer stärker aus und bewirkt dadurch einen Druck auf den Magen). Unmittelbar nach dem Essen sowie beim Bücken und Liegen treten diese Symptome am Häufigsten auf. Nach der Entbindung verschwindet der Druck und mit ihm diese Beschwerden.

Obwohl schwangere Frauen im allgemeinen sehr auf eine gesunde Ernährung achten, sind Magenbrennen und saures Aufstossen besonders häufig in der Schwangerschaft.
40-80% der Schwangeren leiden unter Problemen mit Magensäure und die Beschwerden nehmen in allgemeinen mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft zu. Die Umstellung des Hormonhaushaltes in der Schwangerschaft und rein mechanisch bedingte Ursachen sind für dieses gehäufte Auftreten verantwortlich.

Wenn während der Schwangerschaft Medikamente – auch Medikamente gegen Magenbrennen – eingenommen werden, so muss völlig zu Recht, sehr kritisch der Nutzen gegen das Risiko abgewogen werden.

Rennie enthält die Wirkstoffe Calcium- und Magnesiumcarbonat und darf auch während der Schwangerschaft eingenommen werden. Die Carbonate wirken lokal im Magen gegen die überschüssige Säure und Calcium und Magnesium unterstützen sogar noch den Stoffwechsel in den Muskeln und Knochen von Mutter und Kind.

Saures Aufstossen bei Nacht?

Die physiologische Magensäure-Produktion unterliegt tageszeitlichen Schwankungen. Die maximale Säureproduktion wird gegen 24 Uhr erreicht. Viele Pateinten wachen dann in den frühen Morgenstunden unverhofft auf und klagen über brennende Magenschmerzen.

Rennie neutralisiert von der ersten Minute an die überschüssige Magensäure. Rennie eignet sich ebenfalls für die Verabreichung vor dem Schlafen gehen und nachtsüber.

Fachpersonen

Login – für Medizinalpersonen in der Schweiz, die zur Verschreibung oder Abgabe von Arzneimitteln oder deren Anwendung am Menschen berechtigt sind.

Links

Bitte lesen Sie die Packungs-beilage (Patienteninformation):

Rennie® Gel Hydrotalcit

Rennie® Peppermint

Rennie® Spearmint

Rennie Deflatin®


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